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Playing Gender?

Wie Videospiele interaktiv mit Geschlecht umgehen

Mittwoch, 13. Juni
18:00 Uhr
in den Räumen der Frauenbibliothek

Videospiele sind in den letzten Jahren im gesellschaftlichen Mainstream angekommen. Wie in Literatur, Musik und Film bedienen viele von ihnen Geschlechterklischees, die einen faden Beigeschmack hinterlassen.

Wie aber wirkt sich die einzigartige Interaktivität des Mediums spezifisch auf Repräsentationen von Geschlecht aus?
Welche Freiheiten werden Spielenden gegeben, und wo werden ihre Handlungsmöglichkeiten begrenzt und sie womöglich sogar zu anti-emanzipativem Spielverhalten verleitet?
Welche Chancen bieten Games zum Spiel mit Geschlecht, wie könnten sie zum Durchbruch festgefahrener Geschlechterrollen beitragen – und wo hat die Spielekultur noch großen Nachholbedarf?

In einem interaktiven Vortrag wird die Netzaktivistin Natanji gemeinsam mit euch diesen und weiteren Fragen nachgehen.
Es ist keine Vorerfahrung in Bezug auf Videospiele notwendig. Kommt einfach vorbei und wenn ihr Lust habt, macht und diskutiert auch gerne mit.

Der Eintritt ist frei.
Eingeladen sind alle, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Nation und Gender in der BRD

Nation und Gender in der BRD | Workshop | Mittwoch 06. Juni 2018 | 18:30 Uhr | BRICS Seminarraum 01

Ein deutsches Jubiläum: „100 Jahre Frauenwahlrecht“ – 100 Jahre Sexismus.

Zum Verhältnis von Nation und Gender in der BRD

Aktive der Gruppe riff aus Bremen stellen ihre Thesen vor und werden mit uns zusammen diskutieren.

1918 – Der „Rat der deutschen Volksbeauftragten“ erlaubt, dass sich Frauen an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung beteiligen können. 100 Jahre, drei politische Systemwechsel und zwei „Wellen“ der feministischen Bewegung später, lässt sich immer noch nicht davon sprechen, dass Geschlecht keine Rolle mehr in Fragen der politischen Teilhabe und ökonomischen Lage spielt. Staatlich anerkannt sind nur „Männer“ und „Frauen“ und der Bundesregierung fällt aktuell schon die Schaffung eines dritten Geschlechtseintrags schwer. In den Staatsorganen und den Parteien sitzen immer noch weniger Frauen als Männer, haben Frauen immer noch weniger Geld und schlechtere berufliche Aufstiegschancen.

„Immer noch“ – oder kein Wunder? Und zeigen anti-feministische Strömungen nicht eher, dass selbst der status quo keine sichere Sache ist?

In diesem Workshop wollen wir mit euch diskutieren, warum – trotz rechtlicher Gleichberechtigung, Wahlfreiheit und staatlichem Gender Mainstreaming – es in der gesellschaftlichen Positionierung einen Unterschied macht, ob und wenn ja, in welches der beiden offiziell erlaubten Geschlechter eine Person sortiert wird. Insbesondere werden wir den Fragen nachgehen, welche Rolle dabei die „deutsche Nation“ spielt, wie sich die Parteien von Grün bis AfD zur Genderfrage stellen und welchen Einfluss staatliche Regulierungspolitiken haben.

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

 

Wir suchen neue Referentinnen

Die Frauenbibliothek sucht für das Sommersemester neue Referentinnen.
Wenn du dir vorstellen kannst, Teil unseres Teams zu werden, melde dich einfach bei uns oder dem AStA.
Die Referentinnen werden auf der Frauen-Vollversammlung gewählt, vom AStA vorgeschlagen und dann durch das Studierendenparlament bestätigt.

„Der Schein“ – Lesung am 16. April

Lesung mit Tania Witte
aus „Der Schein“ von Ella Blix
Montag, 16. April
um 19:00 Uhr

Tania Witte ist mit Antje Wagner gemeinsam Ella Blix. Dieses Duo hat jetzt einen Jugendroman geschrieben, der atmosphärisch und lebendig für Hochspannung sorgt und auch Erwachsene in seinen Bann zieht. 

Die Veranstaltung findet in der Frauenbibliothek statt. Der Eintritt ist frei.
Eingeladen sind alle, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Hörproben aus feministischer Literatur

Du hast keine Ahnung von Feminismus? Du glaubst, du bist keine feministisch eingestellte Person? Oder du hast Interesse aktuelle Themen zu diskutieren?

Dann bist du am 21.3. um 19 Uhr bei uns völlig richtig. Wir besprechen einige Textpassagen aus feministischen Büchern und Zeitschriften. Mit oder ohne Ahnung bist du bei uns willkommen. Dein Geschlecht ist auch egal.

Wir lesen aus:

  • Frauenkörper neu gesehen / Laura Méritt (Hg.)
  • Ich bin keine Feministin, aber … / Elizabeth Fox-Genovese
  • Feminist Porn Book (Strategien der Lusterzeugung, Band 1)
  • Stand Up (Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene) / Julia Korbik
  • MISSY MAGAZIN 03/17 Klasse und Klassismus im Feminismus
  • MISSY MAGAZIN 01/18 Feminismus in Fett

Aus den beiden Artikeln des MISSY MAGAZINS lassen wir, bei ausreichendem Interesse (ab 2 Personen plus Frauenbib Team), gerne einen coolen Lesekreis entstehen. Die Termine werden in der Gruppe besprochen.