Öffnungszeit entfällt

Liebe Nutzer*innen,

auf Grund von Krankheit entfällt heute die Schicht von 10-12 Uhr.

Vielen Dank für euer Verständnis. Du kannst alternativ dein Buch entweder im AStA (Flur, Holzpostfach) abgeben oder heute von 17-19 Uhr zur nachmittags Schicht kommen.

Neue Veranstaltungsreihe

Hallo liebe Leute,

wir haben eine neue Veranstaltungsreihe. Wir besprechen in 2 Stunden ein Thema. Die Basis für eine Diskussion sind verschiedene Bücher und Medien, die von den Anwesenden selber vorgestellt werden. Jede*r schnappt sich also ein Buch zum Thema, bereitet es zu Hause ein wenig vor und stellt es den anderen vor. Eine Teilnahme ist auch möglich, ohne ein Buch vorzustellen.

Wir freuen uns auch über kontroverse Bücher und welche, die du (und andere vielleicht nicht) passend zum Thema findest.

Die kommenden Termine:

jeweils um 18:30 Uhr in der Frauenbib. Facebook Veranstaltungen gibt es auch auf unserer Seite.

Mi. 5. September 2018 (für alle aus cis-Männer) Thema: Frauen in der Science Fiction

Fr. 28. September 2018 (für alle) Thema: alternative Beziehungsformen

Di. 30. Oktober 2018 (nur für FrauenLesbenInterTransNonbinary*) Thema: Körper und Sexualität

Do. 22. November 2018 (für alle) Thema: Kritische Männlichkeit

Mi. 30. Januar 2019 (für alle) Thema: Sex, Lügen, Revolution (gleichnamiges Buch von Laurie Penny stellen wir als Frauenbib vor)

queerBDSM

Ein Vortrag im Rahmen des Sommerlochfestivals
Mittwoch, 18. Juli
um 18:00 Uhr
in der Frauenbibliothek

Anne, Marla und Megan, drei praktizierende BDSMler*innen, laden ein zu einem interaktiven Vortrag zu BDSM aus queerfeministischer Perspektive.
Zunächst werden wichtige Grundlagen besprochen, um darauf aufbauend über Inhalte wie Sexualität, Geschlechtsidentität, Körper, Liebes- und Lebensarten zu diskutieren.
In einer lockeren Runde möchten die drei mittels theoretischem Wissen, spannendem Erfahrungsaustausch und interessanten Übungen das Thema “Bondage&Disziplin, Dominanz&Submission, Sadismus&Masochismus” näher bringen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die an einem Austausch über BDSM aus einer queerfeministischen Perspektive interessiert sind, unabhängig von ihrem Geschlecht.
Der Eintritt ist frei.

Newsletter

Wir aktualisieren gerade, auch im Zuge der Datenschutzverordnung, unseren E-Mailverteiler. Wir haben alle Personen, die unseren Newsletter beziehen, gefragt, ob sie ihn weiterhin bekommen möchten oder nicht.

Falls du auch auf unseren Verteiler möchtest, dann schreib uns eine Mail. Wir informieren hauptsächlich über unsere aktuellen Veranstaltungen und ganz grundsätzliche Informationen, die die Frauenbibliothek betreffen.

Playing Gender?

Wie Videospiele interaktiv mit Geschlecht umgehen

Mittwoch, 13. Juni
18:00 Uhr
in den Räumen der Frauenbibliothek

Videospiele sind in den letzten Jahren im gesellschaftlichen Mainstream angekommen. Wie in Literatur, Musik und Film bedienen viele von ihnen Geschlechterklischees, die einen faden Beigeschmack hinterlassen.

Wie aber wirkt sich die einzigartige Interaktivität des Mediums spezifisch auf Repräsentationen von Geschlecht aus?
Welche Freiheiten werden Spielenden gegeben, und wo werden ihre Handlungsmöglichkeiten begrenzt und sie womöglich sogar zu anti-emanzipativem Spielverhalten verleitet?
Welche Chancen bieten Games zum Spiel mit Geschlecht, wie könnten sie zum Durchbruch festgefahrener Geschlechterrollen beitragen – und wo hat die Spielekultur noch großen Nachholbedarf?

In einem interaktiven Vortrag wird die Netzaktivistin Natanji gemeinsam mit euch diesen und weiteren Fragen nachgehen.
Es ist keine Vorerfahrung in Bezug auf Videospiele notwendig. Kommt einfach vorbei und wenn ihr Lust habt, macht und diskutiert auch gerne mit.

Der Eintritt ist frei.
Eingeladen sind alle, unabhängig von ihrem Geschlecht.

Nation und Gender in der BRD

Nation und Gender in der BRD | Workshop | Mittwoch 06. Juni 2018 | 18:30 Uhr | BRICS Seminarraum 01

Ein deutsches Jubiläum: „100 Jahre Frauenwahlrecht“ – 100 Jahre Sexismus.

Zum Verhältnis von Nation und Gender in der BRD

Aktive der Gruppe riff aus Bremen stellen ihre Thesen vor und werden mit uns zusammen diskutieren.

1918 – Der „Rat der deutschen Volksbeauftragten“ erlaubt, dass sich Frauen an der Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung beteiligen können. 100 Jahre, drei politische Systemwechsel und zwei „Wellen“ der feministischen Bewegung später, lässt sich immer noch nicht davon sprechen, dass Geschlecht keine Rolle mehr in Fragen der politischen Teilhabe und ökonomischen Lage spielt. Staatlich anerkannt sind nur „Männer“ und „Frauen“ und der Bundesregierung fällt aktuell schon die Schaffung eines dritten Geschlechtseintrags schwer. In den Staatsorganen und den Parteien sitzen immer noch weniger Frauen als Männer, haben Frauen immer noch weniger Geld und schlechtere berufliche Aufstiegschancen.

„Immer noch“ – oder kein Wunder? Und zeigen anti-feministische Strömungen nicht eher, dass selbst der status quo keine sichere Sache ist?

In diesem Workshop wollen wir mit euch diskutieren, warum – trotz rechtlicher Gleichberechtigung, Wahlfreiheit und staatlichem Gender Mainstreaming – es in der gesellschaftlichen Positionierung einen Unterschied macht, ob und wenn ja, in welches der beiden offiziell erlaubten Geschlechter eine Person sortiert wird. Insbesondere werden wir den Fragen nachgehen, welche Rolle dabei die „deutsche Nation“ spielt, wie sich die Parteien von Grün bis AfD zur Genderfrage stellen und welchen Einfluss staatliche Regulierungspolitiken haben.

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.