Bücherempfehlung August

Hallo an Alle 🙂 diesen Monat empfehlen wir euch folgendes Buch:

Perfect Rhythm: Herzen im Einklang von Jae.

Das Buch handelt vom Popstar Leontyne Blake, die über die Liebe singt, doch eigentlich hat sie schon vor langer Zeit aufgehört, daran zu glauben.
Als ihr Vater einen Schlaganfall erleidet, kehrt sie in die Kleinstadt zurück, in der sie aufgewachsen ist.
Dort lernt sie die Krankenschwester Holly Drummond kennen, die sich nicht von Leos Berühmtheit beeindrucken lässt. Das ist nicht das Einzige, was Holly von anderen Frauen unterscheidet. Sie ist nämlich asexuell und hat die Suche nach einer Partnerin aufgegeben.

Die Geschichte wird aus beiden Sichten erzählt und Musik spielt eine wichtige Rolle, insbesondere wie das Showbusiness einen Traum zerstören kann, den man eigentlich leben wollte.

Perfect Rhythm ist ein lesbischer Liebesroman über die Suche nach dem harmonischen Einklang zwischen zwei sehr verschiedenen Menschen.

Bücherempfehlung Juli

Hallo an Alle 🙂 Diesen Monat empfehlen wir euch folgendes Buch:

Der Ursprung der Welt von Liv Strömquist.

In ihrem Comic ‚Der Ursprung der Welt‘ dreht sich alles um die Kulturgeschichte des sogenannten „weiblichen Geschlechtsorgan“. Angefangen bei der Frage, was genau sich hinter diesem Begriff verbirgt, nähert sich Liv Strömquist in sieben liebevoll illustrierten Kapiteln Themen wie der Tabuisierung und Verteufelung der Menstruation, der Angst vor der Vulva an sich, der Dämonisierung jeglicherWeiblichkeit, dem Verhindern einer weiblichen Individualität und der Besessenheit vieler historisch bekannter Männer ganz allgemein von Frauen.

Teils humoristisch, teils scharfsinnig schickt sie die Leser*innen durch unterschiedliche Epochen und erklärt anhand vieler Beispiele systematische Unterdrückungsmuster durch Sexismus, Heteronormativität und patriarchale Strukturen. In Begegnung mit Vertretern der griechischen Antike, Sigmund Freud, zeitgenössischen Rappern und vielen anderen gelingt es ihr informativ aufzuklären und auf unterhaltsame Weise ein neues Bewusstsein zu schaffen.

Das Buch bietet eine gute Möglichkeit, über die eigene Haltung zur Vulva zu reflektieren und sich mit den Themen Schuld und Scham kritisch auseinander zu setzen.

Bücherempfehlung Juni

Hallo an Alle 🙂 Diesen Monat empfehlen wir euch folgendes Buch:

Viva la Vagina. Alles über das weibliche Geschlecht von Nina Brochmann und Ellen Støkken Dahl.

Diese Buch handelt vom weibliche Körper, Sex und Gesundheit.
Es lebe die Vagina! Dieses Organ ist ebenso fabelhaftes wie sensible, das Buch beschreibt wie viel es zu entdecken, zu staunen – und zu genießen gibt!
Das Buch sticht hervor mit seiner direkten Art und kein Rumgerede über die »Muschi«, keine falsche Scham und auch kein medizinisches Kauderwelsch.

Die jungen Ärztinnen Nina Brochmann und Ellen Støkken Dahl erklären in diesem Buch direkt, unverkrampft und mit dem nötigen Fachwissen alles über die entscheidenden Themen: die Klitoris – nur die Spitze des Eisbergs; PMS – das Potentielle Mordsyndrom oder mögliche Sorgen im Intimbereich. Aus ihrer Erfahrung als Sexualberaterinnen und aus ihrem Klinikalltag wurde ihnen eines klar: Höchste Zeit, uns besser mit der Vagina vertraut zu machen. Also: Viva la Vagina!

Bücherempfehlung Mai

Hallo an Alle! 🙂 Diesen Monat empfehlen wir euch folgendes Buch:

„Queer – eine illustrierte Geschichte“, welche von Meg-John Barker und Julia Scheele entwickelt wurde, konnte durch die Übersetzerin Jen Theodor aus dem englischen ins deutsche überführt werden. Diese wird in schwarz-weiß gedruckt.

Das Buch kombiniert Abbildungen mit Textbausteinen und kann dadurch komplexe Theorien sowohl mit dem Gesicht hinter der Theorie in Verbindung bringen, als auch Problematiken in den Alltagskontext deutlich vorstellbar(er) machen. Die Bilder wechseln zwischen Comics, Metaphern und Pfeildiagrammen – beinahe jede der 178 Seiten hat seinen eigenen Schwerpunkt.

Es wird kein Vorwissen zum Thema Queer benötigt, denn es kann wie eine Einführung gelesen werden:

Auf die Wortbedeutung selbst wird Bezug genommen, das Konzept Geschlecht und Sexualität (in westlichen Kulturen) wird näher beleuchtet, wichtige Vertreter_innen werden vorgestellt. Die Vielfalt der Fragen, Theorien und Perspektiven fordern dazu auf, immer wieder den Standpunkt zu wechseln, denn das Buch ist auch als großer Diskurs zu verstehen. Fragen auf die z.B. Bezug genommen werden, sind:

Was für Folgen wirken auf jedes Individuum in einer Gesellschaft, die sich nur über zwei Geschlechter definiert? Welche Normen werden reproduziert, wer profitiert davon? Wo haben manche Annahmen ihren Ursprung? Warum sollte Rassismus für Queer-Theorie zentral sein? Warum ist Queer-Theorie notwendig geworden? Was hat der Begriff Queer mit mir zu tun?

Ein Buch, welches durch seine Gestaltung und seinen expliziten Aufruf zum hinterfragen von vermeintlich festen Weltanschauungen positiv aufgefallen ist.

Bücherempfehlung April

Hallo an Alle 🙂 Diesen Monat empfehlen wir euch folgendes Buch:

Why I’m no longer talking to white people about race. Von der Autorin Reni-Eddo Lodge.

Dieses Buch handelt über Rassismus und wie die Autorin es satt ist, dass Menschen mit weißer Hautfarbe diesen nicht erkennen und selber auch ihre Privilegien als „Weiß“ nicht wahrnehmen.

Das Buch basiert auf einem Post in dem Blog von Lodge und untersucht zuerst die Britische Geschichte vom Kolonialismus zu Sklaverei und Migration mit dem Ziel aufzuzeigen dass People of Color mit Kriminalität gleichgesetzt wurden und immernoch werden.

In den weiteren Kapiteln zeigt sie auf wo Rassismus in London heute noch auftaucht z.B. beim Bau neuer Wohnhäuser in dem Viertel wo die meisten Peopleo of Color wohnen oder dass diese öfter von der Polizei durchsucht werden.

Dieses Buch regt zum Nachdenken an, ist sehr spannen und politisch also unvoreingenommen lesen.