Vortrag zu Trans Geschichte

Ein Vortrag zu Trans Geschichte: Jahrhunderte des Widerstands wird am 10. Juli 2020 zwischen 16:00 und 18:00 Uhr über den Jitsi Server des AStAs stattfinden.

Wir sind kein Trend, kein vorübergehendes Phänomen, keine Instagram-Seuche. Geschichten von denen, die schon da waren, bevor es nur noch zwei Geschlechter gab, und denen, die kämpfen, bis es uns geben darf. Weil Zukunft Erinnerung braucht, und weil es verdammt viele verdammt coole trans Leute gab. Weil unsere Geschichte kennenzulernen bedeutet, unsere Existenz anzuerkennen.

Der Vortrag von alma Roggenbuck handelt über das letzte Jahrhundert trans Geschichte in Deutschland mit Fragen und Gespräch im Anschluss. Der Vortrag findet in deutscher Lautsprache statt.

In den letzten Jahren wird sie wieder verbreitet, die transfeindliche Vorstellung, dass es Menschen wie uns erst seit gestern gibt. Und dass es uns deshalb eigentlich gar nicht richtig gibt. Eltern von trans Kindern, das schwule Establishment (IQN) und radikale Feminist_innen (EMMA) bilden transfeindliche Zusammenschlüsse, die behaupten, was Konservative, Nazis und Christ_innen schon immer wussten: dass wir eine Krankheit der Moderne seien. Aber das war schon vor hundert Jahren Quatsch. Der Vortrag sucht die Quellen der modernen Erfindung der Zweigeschlechtlichkeit in Sexologie und Eugenik auf und erzählt die Geschichten von trans Kämpfer_innen der letzten hundert Jahre, auch um der transfeindlichen Scheiße mit historischem Material zu widersprechen. Aber vor allem, um trans Menschen zu empowern, und dem Widerstand eine Geschichte zu geben. Der Vortrag ist nur ein winziger Ausschnitt und lädt dazu ein, selbst nachzuforschen: Wie haben trans Leute in meiner Stadt gelebt? Was gab es für historische Selbstbezeichnungen? Wie damit umgehen, dass die Quellen fast immer transfeindlich sind? Wie finde ich etwas über migrantische und BiPoC trans Geschichte heraus?

alma Roggenbuck [keine o. sie/deren] ist natürlich Feminist_in. Mag Demos, Zigaretten und Archive. Verbreitet je nach aktuellem Stand der Verschwörung die trans Agenda über Hormone im Trinkwasser oder Workshops. alma ist weiß, trans, weiblich und nicht binär positioniert und hat in Halle / Saale studiert.

Zur Einstimmung ein Eintrag im trans Wörterbuch auf deren Blog:

https://t1p.de/trans-geschichte

Die Veranstaltung wird über Jitsi Server des AStAs stattfinden. Aus Sicherheitsgründen möchten wir den Link dafür nicht öffentlich posten. Wenn ihr teilnehmen möchtet, schreibt einfach eine kurze Mail mit dem Stichwort „trans Geschichte“ an frauenbib@tu-bs.de und wir schicken euch dann den Zugang. Wir freuen uns auf euch!

Näher:innen GESUCHT

Hallo an alle, wir möchten gerne die Aktion des Frauen BUNT e.V. unterstützen. Es werden Näher:innen gesucht, die Masken für die Aktion
„Soli- Masken – Nähen für Geflüchtete“ nähen möchten. Diese Aktion möchte den Menschen in den überfüllten griechischen Lagern helfen,
da dort über 40.000 Menschen auf kleinstem Raum miteinander leben und unter schwierigen Bedingungen ausharren müssen!

Die Masken werden an die Organisation „Ärtzte ohne Grenzen“ gesendet, die sich vor Ort engagieren.
Das Frauen BUNT e.V würde ihre Räume und Nähmaschinen bereit stellen, weiterhin würde es sich gemeinsam mit den Näher:innen auch um Stoffe usw. kümmern.
Es wäre schön, wenn sich Freiwillige finden würden, die auch ihre Zeit zur Verfügung stellen!

Bitte meldet euch, wenn ihr mithelfen möchtet, beim Frauen BUNT Braunschweig telefonisch oder per Email,
die Kontaktdaten findet ihr auf der Website www.frauen-bunt.de.
Liebe Grüße
das Team der Frauenbibliothek

Vollversammlung der Studentinnen

Die Vollversammlung der Studentinnen findet im Sommersemester 2020 am Freitag den 15. Mai ab 20:00 Uhr über den Stupa Mumble Kanal: https://www.tu-braunschweig.de/stupa/mumble
statt.

Die VV richtet sich an alle cis und trans Frauen, Lesben, Intersexuellen und Nichtbinären, die an der TU Braunschweig studieren. Die Tagesordnung könnt ihr dem obigen Bild entnehmen.

Liebe Grüße

Frauenbib-Team und AFLR

Ihr könnt wieder Bücher ausleihen

Hallo an alle!

Die Frauenbibliothek ist wieder für euch da. Wenn ihr Medien ausleihen möchtet, schreibt uns bitte eine Email (ihr findet sie unter https://www.frauenbib-bs.de/kontakt/) mit eurem Buchwunsch.

Zusätzlich schreibt uns, wann ihr Zeit habt, in dieser und der kommenden Woche die Medien abzuholen. Wir würden euch die Medien dann vor dem Grotrian mit genügend Abstand überreichen.
Falls ihr die Medien nicht abholen könnt, schreibt uns das auch und wir finden eine passende Lösung für euch.
Für eine kontaktlose Bücherrückgabe könnt ihr auch einen Termin über Email mit uns vereinbaren.


Viele Grüße und bleibt gesund
Euer Frauenbib-Team

Bücherempfehlung April

Hallo an alle! 🙂 Dieses Mal wird es blutig. Für den Monat April empfehlen wir euch folgendes Buch: „Periode ist politisch“ von Franka Frei.

Franka Frei führt die Leser*innen in das unterrepräsentierte Thema der Menstruation ein und bricht damit eines der größten Tabus unserer Zeit. Seit ihrem Bachelor-Abschluss im Fach Angewandte Medien ist sie sozusagen Menstruationsexpertin und -aktivistin, da sie sich entgegen der Empfehlungen ihrer Hochschulkoordinatorin entschied, ihre Abschlussarbeit zum Thema „Tabu und Menstruation“ zu verfassen.

Jahrhundertelang als reine „Frauensache“ abgestempelt, ist die Monatsblutung auch heute noch viel mehr von Mythen, Ressentiments und Schweigen als von Fakten und Verständnis geprägt.
Mit diesem Missstand will das Buch von Franka Frei aufräumen. Dabei informiert sie die Leser*innen auf unterhaltsame und ungezwungene Weise, verschweigt dabei jedoch den Ernst der Lage nicht. Ein großer Teil der jungen Frauen auf der Welt ist bei Auftreten ihrer ersten Periode noch immer nicht ausreichend informiert (und wird es auch oft danach nicht) und nach wie vor ist die Menstruation für viele Frauen mit Scham verbunden. Darüber hinaus geht sie auf ökonomische und ökologische Faktoren ein, die einen Beitrag zum öffentlichen und persönlichen Umgang mit Menstruation leisten.

Ausfall der Frauenbibliothek

Die Öffnungszeiten der Frauenbibliothek bleiben weiterhin auf unbegrenzte Zeit geschlossen.
Die Leihfrist für die ausgeliehenen Medien von NutzerInnen wird bis zum 20.5.2020 verlängert.
Wir arbeiten an Lösungen wie ihr Bücher ausleihen könnt.

Liebe Grüße
Frauenbib-Team

Bücherempfehlung Februar

Hallo an alle! 🙂 Für den Monat Februar empfehlen wir euch folgendes Buch: „exit RACISM: rassismuskritisch denken lernen“ von Tupoka Ogette.

Das Buch führt die Leser*innen in das Thema Rassismus ein, beginnend mit einer historischen Perspektive, die dann zu dessen Wirkungsweisen übergeht. Zusätzlich bietet dieses Buch eine Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die Kapitel enthalten auf Fakten basierte Informationen und häufig einen interaktiven Teil, durch den man als Leser*in Denkanstöße bekommt, sodass man im Alltag Rassismus erkennen und im besten Fall dekonstruieren kann. Diese Übungen regen somit zu einer ständigen Reflexion an.

Im Buch wird man auch Auszügen aus Logbüchern verschiedener Workshopteilnehmer*innen finden, diese können als Material für einen selbstreflektierenden Dialog genutzt werden oder sie helfen den Leser*innen ihre momentane Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen 🙂

Spieleabend mit dem AFLR

Am Donnerstag den 30. Januar 2020 ladet das Autonomes Frauen-Lesben-Referat TU BS euch ab 18 Uhr zum Spieleabend bei uns in der Frauenbibliothek im Gotrian ein!
Die Referentinnen werden eine schöne Auswahl an Brett-, Gesellschafts- und Strategiespielen mitbringen.
Komm vorbei und bring gerne weitere Spiele und deine Freundinnen mit (oder lerne neue kennen!)

Die Veranstaltung richtet sich an alle cis und trans Frauen, Lesben, Intersexuellen und Nicht-Binären.

Aphrodites Töchter

Ein Vortragsabend zur weiblichen Sexualität von Ehe-, Familien- und Lebensberaterin Regine Hain am Donnerstag, den 16. Januar um 20 Uhr in der Frauenbibliothek.

Sex sells, in den Medien ist Sexualität allgegenwärtig, Tabuzonen gibt
es nicht mehr – ist damit zu dem Thema alles gesagt?
Auf keinen Fall! Leistungsdenken oder Mythen sind etwas anderes als
die Auseinandersetzung mit eigenen Bedürfnissen. So individuell wie
der Fingerabdruck ist die Sexualität jedes Menschen, sie entwickelt
und verändert sich im Lauf des ganzen Lebens.
An diesem Abend werden wir einen Blick auf die vielen Facetten der
weiblichen Sexualität werfen und auf Faktoren, die sie beeinflussen.

Die Veranstaltung ist offen für Interessierte aller Geschlechter.
Der Eintritt ist frei.